Pokertour Las Vegas

Pokertour Las Vegas


Pokertours


Es gibt weltweit mehrere verschiedene große Pokerturniere. Um daran teilzunehmen, braucht man entweder das nötige Kleingeld für die Reise und das Buy-in oder man qualifiziert sich über diverse Satellitenturniere in den verschiedensten Pokerräumen, welche diese anbieten. Die Qualifikation läuft so ab, dass man sich entweder über ein Poker Online Freeroll-Turnier, das völlig kostenlos angeboten wird, als Sieger qualifiziert oder über die eben genannten Satellitenturniere mit kleinerem Buy-in dazustoßen kann, sofern man dort ebenfalls die entsprechend geforderten Rankings erreicht. Die Freerolls werden immer wieder angeboten, damit genügend Qualifikanten an dem entsprechenden Main-Event teilnehmen können. Die Pokerräume bieten dies an, weil es auch eine sehr gute Eigenwerbung ist. Es gab schon mehrere Amateure, die durch eine Qualifikation über einen Pokerraum zu einem dieser großen Turniere geschickt wurden und das Turnier dann auch gewannen. Es winkt das große Preisgeld.



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Wenn man versucht, beispielsweise über den Pokerraum Pokerstars an einen Qualifikationsplatz für die WSOP zu gelangen, läuft das Ganze folgendermaßen ab. Man registriert sich beim Pokerraum und sucht sich das entsprechende Freeroll- Qualifikationsturnier heraus. Dort meldet man sich dann an. Oftmals wird für die Anmeldung ein Passwort benötigt, welches über einen Livestream von Pokerstars immer wieder bekannt gegeben wird. Auf diese Weise sind die unzähligen Interessenten gezwungen, eine entsprechende Zuschauerzahl auf diesem besagten Livestream zu generieren. Hat man sich nun erfolgreich angemeldet, wartet man ab, bis das Turnier beginnt. Hier gilt es dann, sich gegen meist weit über 10.000 andere Spieler durchzusetzen. Für den Fall, dass man es schafft, qualifiziert man sich für ein weiterführendes Turnier bei dem es neben der vollständigen Kostenübernahme für die Teilnahme an der WSOP auch um kleinere Preisgelder geht, welche in einer bestimmten Staffelung ausgeschüttet werden. Sollte man sich auch hier bis zu einem Qualifikationsplatz durchsetzen können, kann man gespannt mit den Vorbereitungen beginnen, die nötig sind, um am WSOP teilnehmen zu können. Dazu gehören allgemeine Dinge wie das Besorgen eines gültigen Reisepasses, aber auch das weitere Üben für das Turnier. Hier bietet es sich dann an, an echten Pokertischen zu spielen, um dieses Live-Gefühl bereits zu kennen, bevor man bei der WSOP dann im Rampenlicht steht bzw. sitzt.

Sobald es nun daran geht, sich auf die Reise in Richtung Turnier zu machen, kann man dies auch gleich damit verbinden, ein wenig mehr von der weiten Welt zu sehen. Das Finale der WSOP findet in Las Vegas statt, der Hauptstatt und Metropole des Glückspiels. Hat man die Teilnahme über einen Pokerraum geschafft, werden einem die Kosten für Flug, Hotel und das Startgeld bezahlt. Meist hat man genug Zeit, sich die Gegend etwas genauer anzusehen und das sollte man auch machen, wenn man schon mal in Las Vegas ist.

Sicherheit

Natürlich wird man als Spieler bei einem großen Poker Turnier in Las Vegas auch Zeit außerhalb des Hotels verbringen. Hier gilt es, genauso wie in allen anderen Großstädten auch, ein wenig Vorsicht walten zu lassen. Es ist falsch anzunehmen, Las Vegas wäre gefährlicher als z. B. Berlin oder München. Es gibt allerdings Bezirke, die man als Tourist lieber meiden sollte, da es hier potenziell gefährlicher ist, als am Strip. Hält man sich aber im Bereich des Strips auf, kann man sich ziemlich sicher fühlen, denn seit es Zwischenfälle mit Touristen gab, hat die örtliche Polizeibehörde dafür gesorgt, dass der Bereich am und um den Strip stark überwacht wird. Es gibt einige Überwachungskameras und es sind einige Polizisten in Zivil unterwegs, um für Ordnung zu sorgen. Selbst am späten Abend oder in der Nacht muss man sich keine großen Sorgen machen, denn am Strip ist wirklich jeder noch so kleine Winkel gut ausgeleuchtet. Von Vorteil ist es natürlich, wenn man sich in einer kleinen Gruppe in Las Vegas bewegt, denn dann ist die Chance, einen kriminellen Übergriff erleben zu müssen, noch geringer. Bewegt man sich aber alleine durch Las Vegas, abseits des Strips, ist man als Tourist natürlich ein potenzielles Ziel für Verbrechen. Je abgelegener die Straße oder das Gebiet ist, durch das man sich bewegt, desto vorsichtiger sollte man sein. Wichtig ist, nicht direkt als Tourist erkennbar zu sein. Das bedeutet, man sollte nicht ständig fotografieren oder filmen. Abgesehen davon ist es ratsam, keine Wertgegenstände allzu offen bei sich zu tragen. Das klingt etwas bedenklich, ist aber nicht so schlimm, wie es sich vielleicht lesen mag, denn egal wo man sich in der Welt aufhält, ist Vorsicht immer eine gute Wahl, wenn man sich mit den örtlichen Gepflogenheiten nicht auskennt. Man muss aber nicht ängstlich durch die Straßen gehen, denn Las Vegas tut sehr viel für die Sicherheit der Touristen und es ist wie bereits erwähnt auch in Las Vegas nicht gefährlicher als in jeder deutschen Großstadt. Auf jeden Fall sollte man sich nach dem Gewinn oder der Niederlage beim Turnier noch einige Zeit nehmen, um Las Vegas näher kennenzulernen.

Jetlag

Es ist sicher hilfreich, wenn man als Pokerspieler vor einem so wichtigen Turnier steht, absolut ausgeruht und fit zu sein, um den Strapazen des Turniers standhalten zu können. Deshalb sollte man die auftretende Zeitverschiebung vor der Abreise bereits beachten. Der Zeitunterschied zwischen Las Vegas und Berlin beträgt immerhin 9 Stunden, das ist nicht gerade wenig Unterschied, mit dem man anfänglich zu kämpfen haben wird. Wenn man das beherzigt und bereits 2-3 Tage vor Beginn des Turniers anreist, wird man damit aber nicht mehr zu kämpfen haben und kann sich ausgeruht auf das Wichtigste konzentrieren: den ersten Platz bei der WSOP. Als kleine Information dazu gibt es die interessante Tatsache, dass man, wenn man den Grand Canyon besuchen will, der sich im US-Bundesstaat Arizona befindet. Die Zeitverschiebung zwischen Berlin und Arizona beträgt 8 Stunden, zwischen Berlin und Nevada allerdings 9 Stunden. Besucht man also den Grand Canyon in Arizona und kommt aus Richtung Las Vegas, kann man während eines Tagesausflugs immer wieder zwischen den verschiedenen Bundesstaaten und Zeitzonen wechseln. Man betritt also in Nevada den Hover Damm und nach der Überquerung ist man in Arizona und darf seine Uhr umstellen.

Einreisebestimmungen

Wenn man als Deutscher zum WSOP nach Las Vegas möchte, gilt man natürlich auch als Tourist. Dank diverser Verträge zwischen den USA und Deutschland erhält man als deutscher Tourist auf sehr einfachem Weg ein 90-Tage-Visum, das kostenlos ist. Dafür muss man lediglich das sogenannte ESTA-Formular im Internet ausfüllen, um sich zu registrieren. In dieses Formular werden die Daten des Reisepasses eingetragen. Wichtig ist, dass man zu beachten hat, dass der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein muss, auch wenn man nicht so lange in den USA bleiben möchte. Die erhaltene Bestätigung sollte ausgedruckt und immer bei den Reiseunterlagen vorhanden sein. Die Bestätigung wird z. B. bereits am deutschen Flughafen beim Check-in benötigt. Verfügt man nicht über diese Einreisebestätigung, kann der Zutritt zum Flugzeug verwehrt werden. Möchte man länger in den USA bleiben, als durch das kostenlose 90-Tage-Visum abgedeckt, benötigt man ein separates Visum, welches bei der Botschaft der USA beantragt werden muss. Für gewöhnlich reicht aber die 90-Tage-Version für einen Touristen völlig aus.

Shopping in den USA

Bei rund 38.000.000 Besuchern pro Jahr und rund 2.000.000 Einwohnern war es nur natürlich, dass sich in und um Las Vegas viele Geschäfte angesiedelt haben. Wer sich dafür entscheidet, in Las Vegas Urlaub zu machen oder wegen einer großen Pokerveranstaltung wie der WSOP dort erscheint, nutzt in der Regel auch die Shoppingmöglichkeiten, die vor Ort vorhanden sind. Da jedes Jahr immer mehr Touristen nach Las Vegas kommen, werden auch die Einkaufsmöglichkeiten immer weiter ausgebaut. Viele Touristen kommen sogar nur nach Las Vegas, um einzukaufen. Die großen Shopping Malls (Einkaufszentren) wie beispielsweise der Boulevard Mall oder die Meadows Mall laden zum Verweilen und Shoppen ein. Ein wenig außerhalb von Las Vegas gelegen, findet man einige sogenannte Outlets, also Fabrikverkäufe. Touristen, die dort ankommen, verfallen oftmals in einen regelrechten Kaufrausch, weil die meisten Waren mittlerweile deutlich billiger als in Deutschland sind. Es ist dort absolut möglich, richtige Schnäppchen zu machen. Man darf aber nicht vergessen, dass man in den USA nur für höchstens 430 € zollfrei einkaufen darf.

Bei diesem Betrag handelt es sich um den Warenwert, welcher von einem Deutschen maximal aus dem Nicht-EU-Ausland eingeführt werden darf. Sollte man vorsätzlich oder aus Versehen mehr einführen und wird dabei erwischt, kann die Strafe sehr empfindlich ausfallen. Das sollte selbstverständlich vermieden werden, um dem bisher tollen Las Vegas-Urlaub keinen negativen Nachgeschmack anzuhängen. Empfehlenswert ist für jeden, der etwas aus den USA nach Deutschland zurückbringt, die dazugehörigen Kaufquittungen mitzuführen. Damit lässt sich nachrechnen, wie viel Warenwert man wirklich versucht, nach Deutschland zu importieren. Aus den USA ankommende Flugzeuge bzw. deren Passagiere werden besonders häufig, da durch den Währungsverfall der USA im Vergleich zum erstarkten Wert des Euro der Einkaufstourismus drastisch gestiegen ist.

Eindrücke sammeln

Wenn man in Las Vegas ist, dann muss man sich diese pulsierende Metropole unbedingt auch mal von oben anschauen. Wer schon einmal in Las Vegas Urlaub macht, der möchte auch einmal die zwei Millionen Metropole Las Vegas auch von oben anschauen. Nur für diesen einen Zweck wurde der Stratosphere Tower gebaut, der eine Höhe von 350 Metern hat. Dadurch wird dieser Turm zum höchsten freistehenden Aussichtsturm der Vereinigten Staaten von Amerika. In ungefähr 280 Metern Höhe findet man die Aussichtsplattform, auf der man einen wirklich einmaligen Ausblick auf das grandiose Panorama von Las Vegas genießen darf. Speziell abends und in der Nacht ist dieses Schauspiel so beeindruckend, dass einem beinahe garantiert ein Erlebnis geboten wird, an das man für immer denken wird. Das Ticket für diese Aussichtsplattform kostet $ 14 und als zusätzliches Gimmick fährt man mit dem schnellsten Aufzug der Welt auf den Turm. Das Restaurant mit dem bezeichnenden Namen "Top of the World" ist ebenfalls Spitze. Es dreht sich innerhalb einer vollen Stunde komplett um die eigene Achse und sorgt so dafür, dass man beim Dinner in alle Himmelsrichtungen eine gigantische Aussicht genießen darf.

Wenn das Wetter gut genug ist, kann man sogar bis zum Charleston Peak und zu den Spring Mountains schauen. Es gibt aber noch weitere Attraktionen im Stratosphere Tower. Da ist auf jeden Fall der sogenannte "Big Shot" zu erwähnen, der die mutigsten Besucher nochmals 40 Meter weiter nach oben katapultiert. Ganz oben angekommen ist man für einen kurzen Moment schwerelos, bevor man im freien Fall wieder nach unten rast. Die Attraktion X-Scream bietet sogar die Möglichkeit, über die Kante des Towers zu fahren, was einem sicherlich den Atem raubt. Dieser Tower bietet also insgesamt nicht nur den tollsten Ausblick, sondern auch noch einige weitere wundervolle Unterhaltungsmöglichkeiten.

Die Verweildauer

Einige Touristen, egal ob als einfacher Tourist oder als Anwärter auf den WSOP -Finaltisch, halten sich in Las Vegas auf und fragen sich, wie lange man wohl in Las Vegas bleiben sollte, damit man sich alles in Ruhe ansehen kann. Die Meinungen gehen natürlich weit auseinander. Manche sprechen von wenigen Tagen und andere von einigen Wochen. Pauschalisieren kann man das wohl nicht, deshalb bietet es sich an, einfach genug Zeit zu haben, um in Ruhe alles anzuschauen, wofür man sich interessiert. Allein die große Anzahl an Spielcasinos würde schon genügen, um einen für Wochen zu beschäftigen. Dazu noch die vielen Attraktionen, die von den Hotels direkt selbst geboten werden. Als Pokertourist sollte man sich auf jeden Fall eingehend mit den Online Casino beschäftigen. Dort gibt es eine Menge zusätzliche Erfahrung zu sammeln, da man hier wohl, genau wie auf der WSOP-Tour, Spieler aus fast allen Ländern der Erde vorfinden wird.

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Sofern man nur auf einer Rundreise ist, sollte man die gute Gelegenheit nutzen und bei einem längeren Stopp in Las Vegas unbedingt ein paar Tage verweilen. Natürlich steht man dann permanent unter Zeitdruck, aber man kann zumindest die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bestaunen und hat etwas für seine Erinnerung. Sehenswert sind auf jeden Fall die Bellagio-Fontänen vor dem gleichnamigen Hotel oder der Vulkan vor dem Mirage Hotel. Falls man das nötige Kleingeld dabei hat, empfiehlt es sich, in diesen Hotels zu wohnen, sofern man noch einen Platz ergattern kann. Bei großen Events wie der World Series of Poker mit über 10.000 Teilnehmern kann es schnell passieren, das sämtliche Hotels ausgebucht sind. Fakt ist, dass es keine Rolle spielt, ob man nun nur einfacher Tourist oder Pokerprofi mit Ziel ist: In Las Vegas wird so viel geboten, dass es schwer vorstellbar ist, dass jemand nichts findet, für das man sich begeistern kann. Las Vegas ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Als Poker Spieler muss man, zumindest wenn man professionell spielt, auf jeden Fall mindestens 1 x in Las Vegas gewesen sein. Nicht, weil es gesetzlich vorgeschrieben wäre, sondern weil man als Pokerspieler diese Luft atmen sollte. Dort findet man das "Who is Who" des Pokers und kann, je nachdem, ob man etwas Glück hat oder nicht, auch gegen sie spielen in einem der unzähligen Hotelcasinos mit ihren Pokertischen.

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